Spezielle Verhaltenspflichten für MotorradfahrerInnen

Spezielle Verhaltenspflichten für MotorradfahrerInnen

Die meisten Verkehrsregeln gelten für alle VerkehrsteilnehmerInnen. Es gibt aber auch ein paar Ausnahmen, die speziell für MotorradfahrerInnen gelten.

Auf dem Motorrad gilt die Helmpflicht für LenkerIn UND BeifahrerIn: Sturzhelme müssen der europäischen Motorradhelm-Norm (ECE-Regelung* Nr. 22) entsprechen oder gleichwertig sein. Ein Etikett außen oder innen am Helm verweist darauf.

Personentransport: Fährt eine Person auf dem Motorrad mit, kontrollieren Sie vor Fahrtantritt in der Zulassungsbescheinigung, ob das Fahrzeug für zwei Personen zugelassen ist. Es dürfen nur Personen befördert werden, die das 12. Lebensjahr vollendet haben und groß genug sind, um die Fußrasten zu erreichen.

Licht am Tag: Verwenden Sie immer mindestens das Abblendlicht!

Schutzbekleidung: Es gibt zwar keine Vorschrift, die das Tragen von Schutzbekleidung vorschreibt, zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie trotzdem nie darauf verzichten. Außerdem kann das Nichttragen von Schutzbekleidung in einem Zivilprozess als Mitverschulden gewertet werten.

Vorfahren an angehaltenen Fahrzeugen vor Kreuzungen: Motorräder dürfen neben oder zwischen bereits angehaltenen Fahrzeugen vorfahren, um sich weiter vorne einzureihen. Das dürfen sie allerdings nur, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und LenkerInnen abbiegender Fahrzeuge nicht behindert werden.

Vorfahren bis zur vorgezogenen Haltelinie: Wenn an einer Kreuzung zwei parallele Haltelinien angebracht sind, dürfen Motorräder bis zu der vorderen Haltelinie heranfahren.