Nur ein perfekt sitzender Helm schützt

Nur ein perfekt sitzender Helm schützt

Ein guter Helm umschließt den Kopf und bedeckt Stirn, Schläfen und Hinterkopf. Die Ohren müssen frei bleiben und der Helm muss gut sitzen. Testen Sie bei sich selbst oder mit Ihrem Kind, ob der Helm richtig sitzt und damit auch wirklich gut schützt. Am besten testen Sie vor dem Spiegel:

  1. Helm aufsetzen, Kopfring festziehen und das Gurtband unter dem Kinn schließen. Die Helmschale mit beiden Händen ergreifen und zur Seite drehen. Der Kopf muss sich sofort mitbewegen. Lässt sich der Helm ohne gleichzeitige Kopfbewegung drehen, ziehen Sie den Kopfring straffer.
  2. Halten Sie den Helm mit beiden Händen fest und versuchen Sie, ihn nach vorne zu kippen. Lässt sich der Helm über die Augen oder gar bis zur Nase kippen, müssen Sie das hintere Gurtband straffer ziehen.
  3. Versuchen Sie den Helm in den Nacken zu schieben. Lässt sich der Helm so weit nach hinten schieben, dass die Stirn freiliegt, müssen Sie das vordere Gurtband und das Kinnband straffer ziehen.

Denken Sie daran: Kinder bis zum zwölften Lebensjahr müssen beim Radfahren einen Fahrradhelm tragen. Dies gilt im Übrigen auch für Kinder im Kindersitz, Lastenrad oder in Fahrradanhängern.