Licht an, Augen auf! - Tipps für die richtige Fahrradbeleuchtung

Licht an, Augen auf! - Tipps für die richtige Fahrradbeleuchtung

Die richtige Beleuchtung hilft Ihnen, bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen die Fahrbahn besser zu sehen und zugleich auch besser von anderen gesehen zu werden. Was für eine Beleuchtung muss Ihr Fahrrad haben und wie testen Sie die Qualität Ihres Lichtes?

Zu Ihrer Sicherheit muss Ihr Fahrrad folgende Beleuchtung haben:

Das Vorderlicht ist weiß oder hellgelb und nicht blinkend. Die Lichtstärke muss mindestens 100 Candela betragen. Gibt der Hersteller keine Angaben dazu an, erkundigen Sie sich im Fachhandel nach der Lichtstärke und testen Sie das Fahrradlicht.

Das Rücklicht ist rot und kann auch ein blinkendes Licht sein. Die Lichtstärke des Rücklichts muss mindestens 1 Candela betragen.

 

  • Beide Lichter müssen fest mit dem Fahrrad verbunden sein.
  • Beide Lichter müssen so montiert werden, dass sie gut sichtbar sind und nicht verdeckt werden.
  • Stellen Sie das Vorderlicht so ein, dass es die Fahrbahn gut ausleuchtet und andere VerkehrsteilnehmerInnen nicht blendet.
  • Bei Tageslicht und guter Sicht dürfen Sie Ihr Fahrrad auch ohne Fahrradlichter benutzen. Am sichersten ist es aber, immer ein Licht dabei zu haben.
  • Ein gutes Fahrradlicht sollte nachts bei guter Witterung auf mindestens 100 Meter sichtbar sein.
  • Der Lichtkegel Ihres Vorderlichts sollte so weit reichen, dass Sie auch bei höherer Geschwindigkeit die Straße zehn bis zwölf Meter weit gut sehen können.

Testen Sie Ihr Fahrradlicht:

  1. Wählen Sie einen klar erkennbaren Gegenstand in einer dunklen Straße aus
  2. Entfernen Sie sich ca. 12 Meter
  3. Beleuchten Sie den Gegenstand mit dem Vorderlicht des Fahrrads

Sie sollten den Gegenstand so klar erkennen können, dass Sie ihn beim Radfahren schnell erkennen und darauf reagieren können.

Entfernen Sie sich ca. 100 Meter vom Fahrrad und dem Fahrradlicht. 100 Meter entsprechen in etwa sechs Einfamilienhäuserlängen oder der Länge eines Fußballfeldes. Das Fahrradlicht soll auf diese Entfernung und bei guter Witterung deutlich sichtbar sein.

Extra-Tipps für die Auswahl des passenden Fahrradlichts

  • Für Alltagsräder bieten Nabendynamos eine komfortable und verlässliche Möglichkeit, um Strom für Fahrradlichter zu erzeugen.
  • Fahrradlichter mit „Standlicht-Funktion“ sind nützlich und sicher, da sie auch bei Stillstand des Fahrrads noch einige Zeit nachleuchten.
  • Im Stadtverkehr, wo RadfahrerInnen häufiger stehen bleiben müssen, sind batteriebetriebene Lichter ebenfalls eine gute Wahl. USB-Lichter mit Ladefunktion ersparen den regelmäßigen Austausch der Batterien für Ihr Licht.