Gute Kleidung schützt! Sicherheitskleidung für MotorradfahrerInnen

Gute Kleidung schützt! Sicherheitskleidung für MotorradfahrerInnen

Zu einem Motorrad gehört eine gut schützende Motorradbekleidung. Viele schwere Verletzungen und vor allem auch Schürf- und Brandwunden können bei entsprechender Schutzkleidung vermindert oder gar vermieden werden.

  • Sie sollten alle drei bis fünf Jahre einen neuen Helm kaufen (wegen der Alterung durch UV-Einstrahlung), ihn nach einem Sturz beim Hersteller überprüfen lassen oder gleich wegwerfen (wegen unsichtbarer Haarrisse oder innerer Verformungen). Vollvisierhelme schützen den Kopf am besten. Bei Helmen ohne Visier benötigen Biker zusätzlichen Augenschutz.
  • Leder oder Textil? Textilsachen sind praktischer mit all den Taschen und herausnehmbarem Futter und bieten in Verbindung mit Protektoren auch guten Schutz. Lederjacken sitzen in der Regel enger und bieten besseren Schleifschutz, müssen allerdings vor Regen geschützt werden. Achten Sie bei Regenbekleidung darauf, dass sie nicht zu klein ist, um sie rasch und einfach überziehen zu können.
  • Sie sollten unbedingt darauf achten, dass keine Nieten in der Motorradbekleidung verarbeitet sind. Nach einem Sturz und anschließendem Rutschen auf dem Asphalt können sich die Nieten so stark erhitzen, dass sie glühen und sich tief in die Haut einbrennen.
  • In Gefahrensituationen versuchen MotorradfahrerInnen meist reflexartig, den Sturz mit Händen und Beinen abzufangen. Deshalb sind bei Motorradunfällen besonders die Hände und Füße gefährdet: Achten Sie beim Kauf von Handschuhen daher auf gute Qualität. Handschuhe sollten verstärkt und gepolstert sein. Ziegen- und Känguruleder sind sehr fest.
  • Stiefel werden oft vergessen, weil Turnschuhe besonders gut zur teuren Lederkombi passen und man damit einfach leichter läuft. Trotzdem sollten Sie immer Stiefel anziehen, denn meist bleiben die Füße beim Sturz unter der Maschine. Deshalb ist es wichtig, möglichst steife Stiefel zu tragen.
  • Ein Nierenschutz hilft ebenfalls, das Verletzungsrisiko zu verringern, und hält den Fahrtwind ab.