Frühling, Sommer, Herbst und Winter – sicher zu Fuß bei jeder Witterung

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – sicher zu Fuß bei jeder Witterung

Typische Herausforderungen der Jahreszeiten und wie Sie sich wappnen:

Frühling:

  • Durch das wärmer werdende Wetter sind im Frühling auch wieder mehr FahrradfahrerInnen unterwegs. Da Räder kaum Geräusche machen, ist es für FußgängerInnen oft schwierig, RadfahrerInnen rechtzeitig zu erkennen. Gehen Sie gerade in der Nähe von Radwegen vorausschauend, um Zusammenstöße zu vermeiden. (Link: Tipp 41)

Sommer:

  • Bei strahlendem Sonnenschein ist die aktive Farbe einer Ampel manchmal nicht auf den ersten Blick erkennbar. Sehen Sie lieber zweimal hin, bevor Sie möglicherweise versehentlich bei Rot die Straße überqueren. Bei blendendem Sonnenlicht unterstützt eine Sonnenbrille Ihre Augen.

Herbst:

  • Häufiger Regen, starker Wind und fallendes Laub erhöhen im Herbst die Sturz- und Rutschgefahr. Achten Sie bei schlechter werdendem Wetter auf ein entsprechendes Schuhwerk.

Winter:

  • Bei winterlichen Bedingungen sollten Sie besonders achtsam sein und wintertaugliche Schuhe mit einem tiefen Profil tragen. Um nicht auszurutschen, machen Sie am besten viele kleine und vor allem bewusste Schritte. Ein langsamer Gang gibt Ihnen die Möglichkeit, an rutschigen Stellen besser zu reagieren. Benutzen Sie so oft wie möglich geräumte und gestreute Gehwege. In den Wintermonaten bleiben nur wenige helle Stunden täglich: Schon allein durch ein helles Kleidungsstück können Sie erreichen, dass Sie besser gesehen werden. Die Fähigkeit des menschlichen Auges, Objekte wahrzunehmen, vermindert sich bei Dunkelheit um bis zu 80 Prozent.
  • Dunkel gekleidete FußgängerInnen werden in der Nacht oder bei schlechter Sicht im Abblendlicht von AutofahrerInnen erst aus 25 bis 30 Metern Entfernung wahrgenommen.
  • Helle und kontrastreiche Kleidung macht FußgängerInnen für AutofahrerInnen schon aus einer Entfernung von 40 bis 50 Metern erkennbar.
  • Eine FußgängerIn, die mit reflektierender Kleidung unterwegs ist, kann von AutofahrerInnen schon aus einer Entfernung von 130 bis 160 Metern gesehen werden.