Der sichere Griff zum passenden Motorradhelm

Der sichere Griff zum passenden Motorradhelm

Zu einem Motorrad gehört eine gut schützende Motorradbekleidung. Der Helm ist natürlich besonders wichtig. Auf was Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier:

Achten Sie auf die richtige Helmgröße! Nur eine Anprobe kann über den richtigen Helm entscheiden. Ihr Helm muss am ganzen Kopf fest sitzen und gleichzeitig nicht unangenehm drücken.

Die Helmpolsterung sollte oben am Kopf im Bereich des Scheitels aufliegen. Fragen Sie nach einer individuellen Innenausstattung des Helms. Bei manchen Helmen können Polster oder Pads am Oberkopf an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Der Helm darf sich bei geschlossenem und korrekt eingestelltem Kinnriemen nicht nach vorne vom Kopf abziehen lassen. Achten Sie darauf, dass der Kinnriemen nicht auf dem Kehlkopf aufliegt und das Kinnriemenschloss nicht am Unterkieferknochen drückt.

Tragen Sie den Helm im Laden einige Zeit Probe, um mögliche Druckstellen zu erkennen. Nutzen Sie die Möglichkeit, den Helm für eine Probefahrt auszuleihen.

Bevorzugen Sie Helme in hellen, leuchtenden Farben, um im Straßenverkehr besser gesehen zu werden.

Achten Sie darauf, dass Sie bei geschlossenem Visier ausreichend Luft bekommen.

Prüfen Sie die Eigenschaften des Visiers und testen Sie, ob das Visier, wenn es vollständig geschlossen ist, beschlägt.

Auf dem Motorrad gilt die Helmpflicht für LenkerIn UND BeifahrerIn: Sturzhelme müssen der europäischen Motorradhelm-Norm (ECE-Regelung* Nr. 22) entsprechen oder gleichwertig sein. Ein Etikett außen oder innen am Helm verweist darauf.

Sie sollten alle drei bis fünf Jahre einen neuen Helm kaufen (wegen der Alterung durch UV-Einstrahlung), ihn nach einem Sturz beim Hersteller überprüfen lassen oder gleich wegwerfen (wegen unsichtbarer Haarrisse oder innerer Verformungen). Vollvisierhelme schützen den Kopf am besten. Bei Helmen ohne Visier benötigen Biker zusätzlichen Augenschutz.