Hallo Leben!

Hallo Leben!

Ablenkung ist vor Übermüdung, zu hohem Tempo und zu wenig Abstand Risikofaktor und Unfallursache Nummer Eins auf Autobahnen.

Alle wissen es und viele machen es trotzdem: SMS oder WhatsApp-Nachrichten schreiben, Fotografieren oder die Playlist sortieren. Zu viele Autofahrerinnen und Autofahrer unterschätzen dabei jedoch die Gefahren und überschätzen gleichzeitig ihr eigenes Können. Im Rahmen von „Hallo Leben“, der Initiative für ein sicheres Miteinander auf Österreichs Straßen, setzt die ASFINAG daher in den kommenden zwei Monaten einen Info-Schwerpunkt gegen Ablenkung am Steuer.

Warum kann man nicht widerstehen, eine Nachricht zu lesen - obwohl man weiß und erlebt hat, dass es stark ablenkt? Die Verkehrspsychologie Bettina Schützhofer erklärt: „Obwohl das Schreiben und Lesen von Nachrichten während der Autofahrt seit fast zwanzig Jahren verboten ist, wurde es für viele zur alltäglichen Gewohnheit, deren Gefährlichkeit unterschätzt wird. Die aktuelle Kampagne ist dabei ein wichtiger Baustein im Bereich Bewusstseinsbildung und Information.“

So liegt ein gefährlicher Mix aus positiver Einstellung zum Handy am Steuer, subjektiver Wahrnehmung der Anderen und falscher Selbsteinschätzung vor. Zusammengefasst in etwa: „Multitasking ist gut und spart Zeit“, „fast alle nutzen das Smartphone am Steuer“ und „außerdem fahre ich besser als die meisten anderen“.

Wer bei Tempo 130  zwei Sekunden abgelenkt ist, legt fast 80 Meter im Blindflug zurück. Im Vorjahr sind auf dem Netz der ASFINAG bei 17 tödlichen Unfällen insgesamt 19 Menschen durch Ablenkung ums Leben gekommen. Ablenkung steht als Risikofaktor klar vor Übermüdung oder Alkoholfahrten. Aus diesem Grund zielt der Fokus dieser Kampagne wieder auf das verbotene Hantieren mit dem Smartphone beim Fahren und gegen den „Blindflug“ auf Österreichs Straßen.

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